Webdesign & Internetmarketing

Berichte von Webstyles

Datum: 02.03.2010

Internet - Fluch oder Segen

Mittlerweile sind sie nicht mehr wegzudenken. Facebook, StudiVZ und Co.. Doch sind diese Community Seiten von Vorteil oder ein Nachteil? Nach Jaron Lanier, Pionier des Internets und Philosoph ein klarer Nachteil. Doch warum? Lanier ist der Meinung das der Niedergang des Internets damit begann als der Gedanke aufkam mit dem Internet Geld zu verdienen und daraus die ersten Geschäftsmodelle darauf basierten wie es z.B. bei Google der Fall ist. Die Sozialen Netzkwerke wie zum Beispiel Facebook versuchen diesen Erfolg auch zu erreichen. Das Problem dabei sieht Lanier, dass diese Plattformen die sozialen Strukturen damit zerstören die vorher im Netz bestanden. Die Leute haben zwar auch früher über das Netz kommunziert, nun gehört aber im Prinzip jegliche Kommunikation die man über einer solchen Plattform betreibt einem Unternehmen.

Jaron Lanier sieht dabei nicht das Problem bei älteren Leuten, die über eine solche Plattform wieder Kontakt zu alten Freunden aufnehmen können, da die Beziehung zuvor im realen Leben entstanden sind. Die Gefahr sieht er bei den jungen Leuten. Sie könnten vielleicht nicht erkennen was echt ist und was nicht. Woher könnten sie noch lernen was ein echter Freund ist und welcher nicht. Um was es im Leben geht.

Das Internet habe eine eigene Dynamik entwickelt meint Lanier. Bald ist eine soziale Verpflichtung einen Account auf einer solchen Plattform zu haben, um in der Gesellschaft anerkannt zu werden. Es wird zum Teil ihres Lebens. Das Netz belohnt diejenigen die sich in gesellschaftlichen Normen bewegen. Alle anderen die „anders“ sind können Opfer werden. Nach Lanier bestehen auch jetzt schon ein Problem mit Cyber Mobbing.

Einen weiteren Fehler der derzeitigen digitalen Kultur sei es auch, Informationen aus verschiedensten Quellen zu nehmen und nur teilweise weiter zu geben. Wie zum Beispiel bei Wikipedia. Für manche Themen würde dies ja auch gut funktionieren, wenn es sich aber um geschichtliche und humanistische Themen handelt, würde dies nicht mehr funktionieren. Bei diesen Themen gebe es viele verschiedene Sichtweisen und Meinungen die alle ein Berechtigung haben. Sie aber wild zusammen zu stellen würde diese Dinge zur Bedeutungslosigkeit verurteilen. Quelle: Spiegel Online

 

 

 

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